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Hexenröhrling, netzstieliger - Boletus luridus

Pilz Hexenröhrling
Quelle:Wikipedia
Fotograf: Wolfgang Wallner
Lizenzstatus: GNU-FDL

Giftig!

Vorkommen:

Der Netzstielige Hexenröhrling kommt vom Frühsommer bis Herbst häufig unter Laubbäumen (Eichen, Linden und Buchen), in Alleen und Parks mit altem Baumbestand und an Straßenrändern vor. Er ist, da kalkhold, auf eher trockenen, basischen Böden zu finden.

Hut:

Bis zu 15 cm breit, die Form ist halbkugelig bis gewölbt, die Oberfläche ist wildlederartig matt, die Farbe reicht von ockerbraun bis dunkeloliv, an den Rändern ist er oft etwas heller, an Druckstellen dunkelblau.

Stiel:

Der gedrungene Stiel ist 8 bis 14 cm lang und 1 bis 3 cm breit. Die Grundfarbe ist eher gelblich mit einem dunklen Adernetz überzogen.

Fleisch:

Das Fleisch ist gelb, an der Stielbasis rötlich und oberhalb der Röhren rot. Es verfärbt sich im Anschnitt rasch dunkelblau.

Lamellen oder Schwamm:

Röhren; Schwamm

Merkmale:

Die Röhren sind grünlich bis gelblich, an Druckstellen dunkelblau verfärbend. Die Oberfläche der Poren an der Hutunterseite ist kaminrot, auf Druck dunkelblau gefärbt. Die Porenöffnungen sind rund und klein.

Ähnliche Arten:

Flockenstielige Hexenröhrling; Satansröhrling

Pilz Beschreibung:

Der Netzstielige Hexenröhrling ist roh giftig, und es gibt wohl auch individuelle Unverträglichkeiten, insbesondere bei gleichzeitigem Genuss von Alkohol. Daher sollte er nur vorsichtig verwendet werden, ohne Alkohol und immer so lange gebraten oder gekocht werden, bis er ganz gar ist. Für die Blauverfärbung des Fleisches nach Anschnitt oder an Druckstellen sind wie bei den meisten Röhrlingen Pulvinsäure-Derivate verantwortlich. Dies hat aber keinen Einfluss auf die Genießbarkeit.