Genießbar
Vorkommen:
In Laub und Mischwäldern, häufig unter Buchen, Selten!
Fruchtkörper:
Ein bis zu 12 cm großer, weißer blaßgelbliche; dicker Fruchtkörper der knollenartig im Ansatz ist und nach oben in mehreren nach außen gebogene, dicke Äste, am Ende in kurze rötlich gefärbte Zweige endet.
Fleisch:
Weißes ziemlich weiches Fleisch; geruchlos und bitterer Geschmack
Lamellen oder Schwamm:
Fruchtkörper
Merkmale:
Sehr selten und sollte besser im Wald gelassen werden!
Ähnliche Arten:
Bauchwehkoralle
Pilz Beschreibung:
Die Hahnenkammkoralle (Ramaria botrytis), oft auch bloß Hahnenkamm genannt, ist ein Pilz aus der Unterklasse der Hutpilze. Er wird der Familie der Korallenartigen (Ramariaceae) zugerechnet. Der Fruchtkörper der Hahnenkammkoralle hat einen dicken, beinahe knolligen, weißlichen bis blassgelben Strunk, der sich in mehrere, eng stehende Äste teilt, an deren Ende zahlreiche kurze, rötliche Zweige sitzen, die die Sporen enthalten. Das Fleisch ist weiß, zerbrechlich und von schwachem, angenehmen Geruch und Geschmack. Der gesamte Fruchtkörper wird etwa zwölf Zentimeter hoch und breit. Er ist essbar, aber nicht von besonderer Qualität. Vor allem in ausgeblasstem Zustand besteht Verwechslungsgefahr mit anderen Arten der Gattung Ramaria, die teilweise ungenießbar oder leicht giftig sind, wie die Bauchwehkoralle. Die Hahnenkammkoralle wächst in Laub- und Mischwäldern, besonders unter Buchen, von August bis November und ist ziemlich selten. Die Krause Glucke ist nur mit der selteneren, aber ebenso genießbaren Eichenglucke zu verwechseln.
