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Fliegenpilz - Amanita muscaria var. muscaria

Fliegenpilz
Fotograf: M.Oerlecke/2006
www.pilz-berater.de

Giftig!

Vorkommen:

In Laub- und Nadelwäldern, besonderst häufig unter Fichten und Birken; kommt aber in fast allen Wäldern gleichmäßig vor; Juli bis November

Hut:

5-15cm breit rot (stark rot leuchtend) - bis orange, selten gelb; mit weißen abwischbaren Velumflocken besetzt;

Stiel:

Knolliger weißer Stiel; mit einem Häutchen beringt

Fleisch:

Weißes, giftiges Fleisch

Lamellen oder Schwamm:

Weiße, frei stehende Lamellen

Merkmale:

Kaum zu verkennen

Ähnliche Arten:

Königsfliegenpilz

Pilz Beschreibung:

Der Fliegenpilz (Amanita muscaria var. muscaria ) ist ein giftiger Pilz aus der Gattung der Wulstlinge ( Amanita ), zu der auch der besonders giftige Grüne Knollenblätterpilz (Amanita phalloides ) gehört. Der Fliegenpilz ist weniger giftig, aber nicht harmlos. Der rote Fliegenpilz tritt in Mitteleuropa von Juni bis zum Winter auf, mit einer Haupterscheinungszeit von Juli bis Oktober. Es gibt von ihm mehrere anerkannte Varietäten (Varianten). Der Fliegenpilz im eigentlichen Sinn ist die Varietät Amanita muscaria var. muscaria. Amanita muscaria var. aureola ist häufig ohne Flocken mit häutiger Scheide. Amanita muscaria var. formosa besitzt einen orangegelben Hut und sehr wenige gelbfarbene Flocken. Beide Variationen verursachen die gleichen Vergiftungserscheinungen wie der Fliegenpilz. Der braune Königsfliegenpilz ( Amanita muscaria var. regalis ) wird seit jüngstem nicht mehr als eigenständige Art, sondern auch als Varietät geführt, er ähnelt sehr stark dem Pantherpilz. Der Fliegenpilz ist wohl einer der bekanntesten Pilze. Sehr junge Fliegenpilze erscheinen duch die dichten Flocken kommplett weiß. Die im Pilz wirkende Gifte sind Ibotensäure, Muscazon, Muscimol, und noch andere; sie setzen nach circa 30-120 Minuten nach Verzehr ein und wirken auf das Nervensystem. Sie sind auch als Halluzinogene - Psylo´s bekannt.- Zu Selbstzwecken ist dringend abzuraten!