Essbar!
Vorkommen:
Im Wurzelbereich von Laub und Nadelbäumen; Saprophyt und parasitisch; Juli bis November
Fruchtkörper
10 - 30cm breit; Ausehen/Form ähnelt stark einem Badeschwamm , Oberfläche mit krausen, bandartigen Elemten; weißlich, cremefarben
Fleisch:
Weißes brüchiges Fleisch, Geschmack und Geruch angenehm würzig, im Alter auch leicht bitter
Lamellen oder Schwamm:
Weder noch
Merkmale:
Oft mit eingewachsenen Gräsern und Holzstückchen
Ähnliche Arten:
Breitblättrige Glucke
Pilz Beschreibung:
Die Krause Glucke oder Fette Henne ( Sparassis crispa ) ist ein Pilz aus der Gattung der Glucken, dessen bis zu 20 cm großer fleischfarben-ockergelblicher Fruchtkörper mit seinen krausen Verzweigungen an einen Badeschwamm erinnert. Sie wächst am Stammgrund oder an Stümpfen von Nadelbäumen, vor allem von Kiefern. Der Fruchtkörper kehrt jährlich an gleicher Stelle wieder, wenn er nicht zu tief abgeschnitten wird. Vor allem in den ausgedehnten Kiefernwäldern im Osten Deutschlands ist die Krause Glucke ein geläufiger und gern gesuchter Speisepilz . Das Fleisch ist roh etwas knorpelig, der Geruch aromatisch und schwach gummiartig. Zubereitet ist die Glucke angenehm bissfest und von sehr gutem Geschmack. Sie lässt sich, auch angeschnitten, eine Woche und länger im Kühlschrank frisch halten, aber auch gut in getrockneter Form für Soßen verwenden. Der Geschmack ist dem der Speisemorchel ähnlich. Die Krause Glucke ist nur mit der selteneren, aber ebenso genießbaren Eichenglucke zu verwechseln.
