Skip to Content

Tränender Faserling, Tränender Saumpilz - Lacrymaria lacrymabunda

Faserling oder auch Tränender Saumpilz
Fotograf: Christian Schulte
Lizenzstatus: GNU-FDL

Essbar!

Vorkommen:

Wiesen, Parkanlagen, Äcker, Wegränder; Juni bis Oktober

Hut:

3-8cm breit, halbkugelig später gewölbt bis ausgebreitet, ockerbraun, nach außen heller werdend, fein faserige-filzige Oberfläche

Stiel:

4-12cm lang, bis 1cm dick, die faserige Ringzone wird durch das ausfallende Sporenpulver schmutzig braun-schwärzlich gefärbt, darüber weiß, darunter weiß bis etwas hellbraun, hohl

Fleisch:

Brüchig, mürbe; erst angenehm würziger Geruch im Alter spermatisch

Lamellen oder Schwamm:

Dunkelbraune bis fast schwarze Lamellen; jung wäßrige Tröpfchen ausscheidend (tränend)

Merkmale:

Die Lamellen scheiden im jungen Alter wäßrige Tropfen (Tränen) aus; der Geruch ist anfangs angenehm würzig, im Alter spermatisch (Rißpilzgeruch)

Ähnliche Arten:

Feuerfarbener Saumpilz

Pilz Beschreibung:

Der Tränende Saumpilz ( Lacrymaria lacrymabunda ), auch Tränender Faserling genannt, entstammt der Gattung der Saumpilze und kommt auf Wiesen, Waldrändern, an Waldwegen und in Parkanlagen vor. Dort wächst er bevorzugt auf Baumstümpfen oder auf vergrabenem Totholz. Er kann ziemlich groß werden, da er aber sehr dünnfleischig ist wiegt er trotz seiner Größe ziemlich wenig. Durch seine typischen Merkmale ist er kaum mit anderen Pilzen zu verwechseln. Die Angaben zur Genießbarkeit schwanken von essbar bis ungenießbar. Jedenfalls scheint der Tränende Saumpilz nicht giftig zu sein.