Jeder Mensch kennt Pilze, manche suchen sie mit Leidenschaft. Der allgemeine Wissensstand über den Pilz ist nicht sehr groß. Dass man den Pilz weder zu den Tieren noch zu den Pflanzen zählt, wissen nur wenige. Der Stoffwechsel der Pilze basiert auf die Chemosynthese, das heißt, dass der Pilz in der Lage ist, nach seinem Absterben seinen Körper in chemische Verbindungen zu zerlegen und dem Boden zuzuführen. Diese Aufgaben übernehmen die Enzyme, die im Pilz enthalten sind.
Ein guter Speisepilz besteht aus ca. 90 % Wasser, einen geringen Eiweißgehalt und zwei bis sechs Prozent Kohlenhydraten. Weiterhin zeichnet sich der Pilz durch viele Ballast-, Geschmacks- und Aromastoffe aus und er enthält Vitamin B Komplexe. Außerdem gehört er mit 20 bis 40 kcal pro 100 Gramm garantiert nicht zu den Dickmachern. Aber neben den Speisepilzen gibt es noch die wichtigen Heilpilze.
In Asien ist die Wirkung der Heilpilze schon seit Jahrtausenden bekannt, da sie Zur Linderung aber auch zur Heilung verschiedener Krankheiten eingesetzt werden. Sie wirken auf den Körper wie ein Entgiftungsmechanismus, durch seine Kraft wirkt der Pilz wie ein Katalysator. Er entzieht dem Körper alle krankmachenden Substanzen und fördert dadurch die Gesundung. Heilpilze sind in der Lage, unser Immunsystem zu stärken und bei schweren Krankheiten, wie zum Beispiel bei Krebs, lindert man durch die Einnahme des Pilzpulvers die zum Teil schwerwiegenden Nebenerscheinungen durch die Chemotherapie. Sie wirken Tumorhemmend und sind auch für die Zellerneuerung verantwortlich. Aber auch als klassisches Naturheilverfahren wird die Behandlung mit den Heilpilzen immer beliebter. Auch in der Ernährungsberatung sind die Heilpilze auch nicht mehr wegzudenken, denn die Pilze enthalten wichtige ernährungsphysiologische Substanzen.
Selbst in der klinischen Behandlung setzt man auf die Heilpilze, denn sie besitzen sehr komplexe und vielseitige Wirkungsweisen, die vor allem im Bereich des Nervensystems nachvollziehbar sind. Sie haben zum einen eine anregende Wirkung auf die Nerven, wobei sie aber auch gleichzeitig beruhigend wirken. Die gleiche Wirkung kennt man von der Wirkung der Heilpilze auf das Immunsystem. Es wird einerseits angeregt, aber ein zu aktives Immunsystem kann auch beruhigt werden. Demzufolge wirken die Heilpilze regulierend auf den Körper, was der Gesundheit des Menschen unterstützend entgegen kommt.