Wenn über Pilze und Pilze sammeln gesprochen wird, dann schalten viele Menschen ab und lassen ihre Ehrfurcht und teilweise auch ihre Abneigung gegenüber diesem, in ihren Augen bedenklichen Nahrungsmittel erkennen. Es gibt wohl kaum ein anderes Nahrungsmittel, über das die Meinungen so weit auseinandergehen, wie in Bezug auf Pilze. Dabei gibt es doch genügend Experten, die mit ihren Ratschlägen und ihren Erfahrungen gerne helfend zur Seite stehen würden. Es ist ein guter Weg, die ersten Erfahrungen beim Pilze sammeln mit Freunden oder Bekannten zu machen, die sich mit den wichtigsten Pilzsorten auskennen. Regional sind es über die Bundesrepublik verteilt, meistens nur eine Hand voll Pilzsorten, die mehr oder weniger häufig vorkommen. Die markant riechenden Maronen, sind relativ leicht zu identifizieren. Ähnliches gilt für den Butterpilz.
Pilze sammeln ist eine ähnliche Herausforderung wie das Angeln
Edlere Pilzsorten wie Pfifferling oder sogar Steinpilz sind eher selten, aber dafür ist die Herausforderung auch umso höher, solche zu finden. Für den passionierten Pilzsammler steht der Erfolg immer fündig zu werden, vielleicht auch gar nicht so sehr im Vordergrund. Das verhält sich ähnlich, wie mit dem Angeln. Wer aber einmal einen stattlichen Steinpilz findet, der empfindet dabei eine große Genugtuung und wird dieses Erlebnis häufiger suchen. Pilze benötigen jedoch spezielle Bedingungen, um gut zu wachsen. Oft stellt sich ein Fundort von einem Tag auf den anderen für den Pilzsammler vollkommen anders dar. Die Suche nach schönen Pilzen ist immer ein Erlebnis und der Pilzsammler wird bei seinen Streifzügen durch den Wald immer wieder ein Stück Natur genießen können.
Der Steinpilz ist einer der schmackhaftesten Pilze
Mit einem guten Fund, kann das nächste Pilzgericht zum Festmahl werden, insbesondere dann, wenn edle Pilze wie etwa Steinpilze dabei waren. Vor der weiteren Zubereitung die Pilze mit einem Handtuch abreiben und dem Gericht entsprechend portionieren. Für den noch etwas unerfahrenen Pilzsammler sei gesagt, dass der Steinpilz eigentlich nur mit dem Bitterling verwechselt werden kann. Eine kleine Geschmacksprobe mit der Zunge auf dem Pilzkörper wird aber schnell verraten, ob es sich um einen solchen Bitterling handeln könnte